Matthias Stinn
Statistisch zeigen sich deutliche Zusammenhänge:
Männer sind überproportional von riskantem Gesundheitsverhalten, Abhängigkeitserkrankungen, verdeckten Depressionen und Suizid betroffen.
Gleichzeitig sind sie in Bereichen wie der Gewaltkriminalität, Gewalt gegen Frauen, schweren Verkehrsunfällen oder Wirtschaftskriminalität deutlich überrepräsentiert.
5
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/10/PD25_N061_12_23.html
71,5 %
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/Tabellen/suizide.html
0%
75%
https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2026-01/frauen-anteil-dax-unternehmen-deutschland-gxe
44%
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_073_63991.html
2 von 3
https://frauenrechte.de/unsere-arbeit/haeusliche-und-sexualiserte-gewalt/hintergrundinformationen/sexualisierte-gewalt
Es geht es nicht darum, Jungen oder Männer pauschal als „Problem“ zu markieren.
Vielmehr zeigt sich, dass ein Männlichkeitsverständnis, das Selbstausbeutung, Fremdausbeutung genauso wie die Ausbeutung unserer natürlichen Ressourcen legitimiert und fordert, sowohl Männer selbst als auch ihr Umfeld belastet.
Viele Männer bewegen sich heute in einem Spannungsfeld:
Zwischen tradierten Rollenerwartungen und neuen gesellschaftlichen Anforderungen.
Zwischen Leistungsdruck, emotionaler Sprachlosigkeit und dem
Wunsch nach Beziehung, Beteiligung und Sinn.
Aktuell ist gesellschaftlich und politisch eine verstärkte Polarisierung rund um Geschlechterfragen zu beobachten. Traditionalistische, teilweise antifeministische Männlichkeitsbilder gewinnen wieder an Sichtbarkeit - was bestehende Probleme verschärft anstatt sie zu lösen.
Der Bedarf an differenzierten, nicht moralisierenden und zugleich klaren Angeboten zur Reflexion von Männlichkeit und ihrer positiven Veränderung wächst - in Kommunen, Bildungseinrichtungen und Organisationen - kurzum gesamtgesellschaftlich.
Ich bin Matthias Stinn – Vater, Partner, Sportler, Musiker.
Und approbierter Psychotherapeut für Männer.

Angebot 1
Interaktiver Vortrag
Das Leben als Mann & das Glück
– für gemischte Gruppen, für Männer und alle, die Männer besser verstehen wollen
Ein Blick in die tägliche Arbeit mit Männern – ehrlich, direkt, nah an der Lebenswirklichkeit. Was bedeutet es, vom Jungen zum Mann "gemacht" zu werden? Was bewegt Männer? Was hindert sie? Und was brauchen sie, um ein zufriedeneres Leben zu führen? Mit interaktiven Elementen und Raum für Ihre Fragen.
Stichworte: männliche Sozialisation, Prägung, Geschlechterrollen, mentale Gesundheit

Workshop
Männer, Männlichkeit & Therapie- Das kleine1x1 der geschlechterreflektierten Männerarbeit
Für Fachkräfte, die mit Jungen, Männern oder Vätern arbeiten.
Extremismus, Gewalt und Radikalisierung- diese und viele andere Phänomene sind vorwiegend männlich. Und bei genauerer Betrachtung eher späte Folgen einer „Erziehung zur Männlichkeit“. Doch was geschieht eigentlich davor? Was geschieht mit einem Jungen, wenn er eine männliche Sozialisation durchlebt? Welche Auswirkungen hat dies auf den Mann, zu dem er gemacht wird? Wie hängen Männlichkeit und mentale Gesundheit miteinander zusammen? Ist Männlichkeit per se schädlich? Oder sogar toxisch? Und nicht zuletzt: Wie können wir mit Männern anschlussfähig und einladend über Rollenbilder und Männlichkeit sprechen?
Anhand von Fallbeispielen aus Ihrer oder meiner Arbeit mit Männern erarbeiten wir, wie Sie das Wissen über Männlichkeitsanforderungen und geschlechtliche Rollenkorsette in Ihrer Arbeit konkret nutzen können.

Angebot 3
Weiterbildung
Tiefe statt Überblick
Ob konkrete Wissensvermittlung, Methodentrainings, Leitung & Durchführung von männerspezifischen Gruppenageboten oder Reflexionsräume. Mehrere Module über einen definierten Zeitraum – für Teams, Multiplikatoren oder Führungskräfte. Inhalte, Format und Umfang entwickeln wir gemeinsam. Was am Ende steht, passt zu Ihrer Organisation – nicht in eine Schublade.

Angebot 4
Workshop
Vater.Sohn.Versöhnung. -über die Beziehung zwischen Vater und Sohn
Ein Workshop für Männer, die sich ihrer Herkunft und ihrer eigenen Rolle als Sohn oder Vater auseinandersetzen wollen. Die Teilnehmenden bekommen einen kompakten Input, warum die Beziehung zum eigenen Vater nahezu jeden Mann beschäftigt und warum es so wertvoll ist, sich damit auseinanderzusetzen. Mit Methoden aus der männerfokussierten Therapie und viel Raum für persönlichen Erfahrungsaustausch. Ein Raum für Reflexion und neue Perspektiven -jenseits von Schuld und Scham- hin zur Verbindung und Versöhnung. Ob aktiv beteiligt oder nur zuhörend, alle sind herzlich willkommen. Dieser Workshop richtet sich ausschließlich an Männer.
Schlagworte: Vater-Sohn-Beziehung, Intergenerationaler Austausch, männliche Sozialisation

Diese Fragen höre ich immer wieder
Was unterscheidet deine Arbeit von anderen Angeboten zur Männerarbeit?
Für wen sind die Angebot geeignet?
Arbeitest du nur in Köln und im Rheinland?
Was kostet ein Workshop oder Vortrag?
Wie läuft eine Zusammenarbeit ab?

